Pesetas
Die Peseta war bis zur Einführung des Euro 2002 das gültige Zahlungsmittel in Spanien. Außerdem war die Peseta in Französische Franc in Andorra als gesetzlich gültiges Zahlungsmittel anerkannt. Das katalanische Wort peceta war vermutlich der Namensgeber dieser Währung und bedeutet so viel wie „kleines Stück“ wie durch die Überlieferung bekannt ist.1989 führte man die Peseta in Spanien ein und sie war in die Lateinische Münzunion integriert. Die Céntimos gab es in Bronze und die Peseten in Silber zur besseren Unterscheidung. Auf ihnen gab es die sitzende Espania und das spanische Staatswappen zu sehen. 1876 erschienen dann die ersten Goldpeseten im Wert von 10 und 25 Peseten. Komplett ohne Geld kommt man beim Spiel rama aus. Solche Spiele werden als free games bezeichnet.
Die Franco-Diktatur änderte das System wieder und durch den Spanischen Bürgerkrieg verloren die Pesetas durch die Inflation schnell an Wert. Anstatt von Edelmetallen wurden nur noch Münzen in Messing, Aluminium oder Eisen geprägt. Diese waren weit aus günstiger und durch eine Stabilisierung Ende der 1950er Jahre wurden die Münzen dann nur noch in Aluminium, Nordischem Gold und Kupfernickel geprägt. Gerade solche Münzen sollten in den Münzalben der Sammler nicht fehlen.
Ab 1970 gab es eine erneut steigende Inflation. 1975 wurden deswegen abermals neue Münzen eingeführt. Schließlich wurden ab 1991 ganz andere Münzen eingeführt. Bis zur Einführung des Euro, blieb dieser Münzensatz konstant. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt seit dem konstant 1 € = 166,386 Pts. Ebenso in Andorra wurde der Euro das neue Zahlungsmittel. Damit war auch hier eine Besserung im Zahlungsverkehr spürbar.
Nur noch die Spanische Nationalbank und einige Dienstleister wechseln nach der Einführung bis heute noch die alten Peseten gegen die neue Währung ein.


